Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen
Die Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen (SKEK) bildet zusammen mit ihren Mitgliedern ein Schweizer Netzwerk von Organisationen une Fachpersonen, die sich für die Erhaltung der pflanzengenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (PGREL) bzw. der Vielfalt von Kulturpflanzen einsetzen.
Sie vereint somit Verbände, Stiftungen, Hochschulen, Botanische Gärten, Züchter, Saatgutunternehmen, Landwirtinnen und Landwirte sowie kantonale Institute und Zentren. Unsere Mitglieder stammen sowohl aus dem privaten als auch aus dem öffentlichen Bereich, und wir arbeiten in einer öffentlich-privaten Partnerschaft zusammen.
Die SKEK übernimmt die Funktion einer zentralen Plattform für den wissenschaftlichen und praktischen Austausch zwischen den verschiedenen beteiligten Akteuren. Sie dient als Schnittstelle zwischen ihren Mitgliedern und dem Bundesamt für Landwirtschaft, mit dem sie im Rahmen des Nationalen Aktionsplans (NAP-PGREL) eng zusammenarbeitet.
Unser gemeinsames Ziel ist die Förderung der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Sortenvielfalt aller Kulturen – Obst und Beeren, Futterpflanzen, Reben, Gemüse, Ackerpflanzen und Kartoffeln – sowie der wildverwandten Arten der Kulturpflanzen.
Über ihre Rolle als zentrale Plattform für den wissenschaftlichen und praktischen Austausch hinaus ist die SKEK auch Trägerin von Projekten im Rahmen des Nationalen Aktionsplans (NAP-PGREL). Zudem führt sie das Pilotprojekt zum Monitoring der pflanzengenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (PGREL) in der Schweiz durch und erarbeitet ein Handbuch zur aktiven Nutzung traditioneller Sorten.
Die SKEK ist ein privatrechtlicher Verein und seit 2017 als gemeinnützig anerkannt. Sie ist der Wissenschaftlichen Kommission der Schweizerischen Gesellschaft für Agronomie (SGPW) angegliedert, die der Schweizerischen Akademie für Naturwissenschaften (SCNAT) untersteht.






