CPC-SKEK

Geschichte

Die Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen (SKEK) wurde 1991 auf Initiative von Dr. Gert Kleijer von der Eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW gegründet. Gleichzeitig entstand die Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen (SKEW).

Im Juni 1992 übernahm Monique Derron als erste Geschäftsführerin die Leitung beider Kommissionen. Das Interesse und der Arbeitsaufwand wuchs rasch heran, und man entschied sich die Kommissionen zu trennen. Monique Derron übernahm die Wildpflanzen (Früher SKEW, heute Info Flora) und die SKEK wurde von Beate Schierscher übernommen, welche die Kommission während 13 Jahren erfolgreich leitete. Seit 2013 ist Agnès Bourqui die Geschäftsführerin der SKEK.

Seit 2000 ist die SKEK ein privater und öffentlich-rechtlicher Verein.

Der Bund finanziert im Rahmen des Nationalen Aktionsplans (NAP) seit 1999 Projekte zur Erhaltung der genetischen Vielfalt. Von 2000 bis 2013 hat die SKEK in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) einen Teil der Koordinierungsarbeiten des NAP-PGREL durchgeführt und die Nationale Datenbank (BDN) entwickelt und betrieben. Von Beginn an wurden zahlreiche NAP Projekte von Mitgliedern der SKEK übernommen.

Seit 2014 werden alle NAP-Koordinierungsaufgaben von der neuen NAP-RPGEL-Gruppe beim BLW übernommen.

Gleichzeitig hat die SKEK ihre Aktivitäten erneuert und arbeitet nun daran, das Netzwerk der Akteure für die Erhaltung von Kulturpflanzen in der Schweiz zu stärken, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, bei Vernehmlassungen Stellung zu nehmen und als Schnittstelle zwischen ihren Mitlgliedern und dem Bundesamt für Landwirtschaft zu dienen. Darüber hinaus stellt sie ihr Expertenwissen interessierten Personen zur Verfügung.

Die Mitgliederversammlung vom 11. März 2014 stimmte für die Verlegung des Büros von Changins nach Bern, das gleichzeitig zum Sitz des Vereins wurde.

Seit 2017 ist die SKEK gemeinnützig anerkannt.