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Forschung & Projekte Schweiz

Bereits geringe Stickstoffmengen vermindern die Artenvielfalt in den Berggebieten (28.07.2015)

Eine regelmässige Stickstoff-Düngung verkleinert längerfristig bereits bei relativ geringen Mengen die pflanzliche Diversität. Der Eintrag einer kleinen Menge von Stickstoff über längere Zeit wirkt sich dabei ähnlich stark aus wie eine kurzzeitige Ausbringung einer hohen Stickstoffdosis. Dies ist das Ergebnis eines systematischen Reviews über 42 Studien zu Düngereffekten in montanen, subalpinen und alpinen Wiesen.

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Gelungener Start in das Monitoringprogramm „Arten und Lebensräume Landwirtschaft“– ALL-EMA (2015)

Um den Zustand und die Entwicklung der Artenvielfalt und die Wirkung von Biodiversitätsförderflächen zu beurteilen, hat Agroscope im Auftrag der Bundesämter für Landwirtschaft und für Umwelt das Monitoringprogramm ALL-EMA „Arten und Lebensräume Landwirtschaft – Espèces et milieux agricoles“ entwickelt. Für ALL-EMA werden Vegetationsdaten in der Agrarlandschaft erhoben und faunistische Daten des Biodiversitäts-Monitoring Schweiz und der Schweizerischen Vogelwarte genutzt.

Der Start in den ersten fünfjährigen Erhebungszyklus ist diesen Frühling gelungen. Die Kontakte mit der Bevölkerung und mit den Landwirten bei der Feldarbeit waren durchaus positiv. Damit ist der Grundstein für ein langjähriges Monitoringprogramm gelegt, das die bestehenden Wissenslücken mit soliden Daten schliessen wird.

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Fungizid wirkende Baumextrakte (11.2015)

Die Landwirte sind in einem ständigen Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten, während durch den Klimawandel ihre Häufigkeit und Schwere zunehmen könnte. Die Verfügbarkeit von chemischen Mitteln zur Bekämpfung von Pflanzenpathogenen ist auf den Umweltschutz und den Schutz der menschlichen Gesundheit beschränkt. Daher bietet die Verwendung umweltfreundlicher nachhaltiger Produkte eine Alternative.

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Ackerbegleitflora – vom Nebeneinander von Produktion und Vielfalt

Die biologische und damit die genetische Vielfalt sind ebenso wie Wasser, Luft und Boden wertvolle natürliche Ressourcen. Sie zu schonen und zu erhalten ist eine langfristige Investition in eine nachhaltige Landwirtschaft. 33 Bauernbetriebe aus acht Kantonen produzieren seit 2012 auf rund 120 Hektaren Ackerland neben Nahrungs- und Futtermitteln auch eine wertvolle und zum Teil vom Aussterben bedrohte Begleitflora. Das Ressourcenprogramm wird vom Bundesamt für Landwirtschaft und den beteiligten Kantonen finanziert.

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-Agrofutura

-Hintermann & Weber