CPC-SKEK

NEWSLETTER SKEK

Herbst 2021

Liebe Mitglieder der SKEK und Interessierte,

Seit unserem letzten Newsletter hat eine Jahreszeit die andere abgelöst. Gemeinsam mit den Früchten sind im Bereich der PGREL auch wieder diverse Neuigkeiten herangereift. Es ist Zeit für die Ernte.

Zuallererst wollen wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen mitzuteilen, dass die Geschäftsstelle der SKEK neue Büroräumlichkeiten bezogen hat.

Erhalten Sie des Weiteren die neuesten Informationen über die Organisation unserer jährlichen PGREL-Fachtagung.

Wir suchen motivierte Personen, die sich für die Erhaltung des Wissens über traditionelle Kulturpflanzen und Rassen in der Westschweiz einsetzen. Mehr dazu erfahren Sie im Artikel über das Projekt Fundus Agri-Cultura Alpina und dem am 10. Dezember in Lausanne geplanten Informationstag.

Ein informationsreicher sowie spannender Tag war auch unsere diesjährige Exkursion zu Hortus Officinarum. Wir freuen uns, Ihnen hier ihre Züchtungsprojekte von Heilpflanzen vorstellen zu dürfen.

Vorstellen möchten wir auch die IG Pro Kastanie Zentralschweiz, die sich für die Erhaltung von Edelkastanien auf den Nordhängen der Alpen einsetzt.

Für unsere Leserinnen und Leser, die innerhalb des NAP-PGREL mit dem BLW zusammenarbeiten, haben wir ausserdem Informationen rund um die bevorstehende Frist Ende Oktober zusammengetragen.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Ernte und bereichernde Lektüre.

Die Geschäftsstelle der SKEK

Neues von der SKEK

SKEK-Geschäftsstelle: neue Adresse seit dem 1. Juli 2021

Wir haben einen neuen Standort bezogen und sind seit dem 1. Juli 2021 an der Belpstrasse 26, 3007 Bern zu finden. Auch unsere Telefonnummer hat sich geändert: 031 506 41 21.

Noch immer in der Nähe des Bahnhofs, befindet sich unser Büro im 3. Stock, den wir uns unter anderem mit der Schweizerischen Vereinigung der AOP-IGP und SwissVitis teilen. Das kleine Büroteam freut sich über die neuen Räumlichkeiten und das Umfeld, das sich aus Akteuren aus dem Bereich der Landwirtschaft zusammensetzt.

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Informationen an NAP-Projektnehmer: Rechnung bis zum 31. Oktober 2021 stellen

Wer noch nicht die vollständigen Mittel für das laufende Jahr bezogen hat, muss dies bis zum 31. Oktober tun. Es gibt folgende Möglichkeiten:

  1. Sie haben bereits eine Rechnung über 60% für das Jahr 2021 gestellt: Sie können nun eine Rechnung für die restlichen 40% stellen.
  2. Für das Jahr 2021 wurde noch kein Zahlungsantrag gestellt: Sie stellen eine Rechnung für den Gesamtbetrag 2021.
  3. Sie wissen, dass Sie weniger Aufwand hatten als veranschlagt und sind sicher, dass dieser Aufwand auch nicht mehr in den folgenden Jahren anfällt: Sie können eine Rechnung über den reduzierten Betrag stellen.

Die Projekte P und S müssen vor Rechnungsstellung eine provisorische Jahresabrechnung an genres@blw.admin.ch schicken. Die Formulare dazu sind auf der Website des BLW zu finden.

Die Rechnung muss als E-Rechnung gestellt werden oder als PDF per E-Mail an PDF-Rechnung@efv.admin.ch geschickt werden.

Bitte denken Sie daran, auf allen Rechnungen die Projektnummer (06-NAP-xxx bzw. PGREL-NN-xxxx) und die Vertragsnummer (9-stellige Nummer) aufzuführen. Bei fehlerhafter Rechnungsstellung muss die E-Rechnung zurückgewiesen werden.

Elektronische Rechnungstellung:

eBillAccountID Postfinance                           41100000125631242

Swisscom Contextrade ID                              41301000000178076

Adresse für PDF-Rechnung per E-Mail         PDF-Rechnung@efv.admin.ch

 

Weitere Informationen:

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PGREL-Fachtagung «Sortenreichtum für eine vielfältige Landwirtschaft» am 25.11.2021

Reservieren Sie sich den Termin für die jährliche Fachtagung über pflanzengenetische Ressourcen für Landwirtschaft und Ernährung: Donnerstag, 25. November 2021.

Dieser Tag ist auch Gelegenheit für die Akteure im Bereich der PGREL, sich zu treffen und ihre Aktivitäten zu diskutieren. Die Veranstaltung findet in Zollikofen bei Bern und online statt. Sie wird simultan übersetzt werden.

Das Programm wird bald verfügbar sein unter: https://www.cpc-skek.ch/jaehrliche-fachtagung/fachtagung-2021.html

Ab Ende Oktober ist die Anmeldung online möglich.

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Informationstag zum Fundus Agri-Cultura Alpina am 10. Dezember in Lausanne

Liebe Freunde traditioneller Gebirgsrassen und -kulturen

Das Projekt Fundus Agri-Cultura Alpina wurde im April mit dem Ziel gestartet, Kenntnisse über die Rassen und Kulturpflanzen der repräsentativen alpinen und subalpinen Regionen der Westschweiz zu sammeln. Traditionelles landwirtschaftliches Wissen ist ein immenses Erbe, das gesammelt und bewahrt werden muss.

Das Wissen über den Anbau von Pflanzen und die Züchtung traditioneller Rassen geht stetig verloren, und dadurch auch die damit verbundenen Traditionen und Bräuche. Die Sammlung dieses Wissens auf einer Internetplattform ermöglicht es, dieses langfristig zu bewahren; auch kann dadurch die Arbeit zur Erhaltung der Rassen und Sorten vor Ort vervollständigt werden, indem lokale Produkte sichtbar gemacht werden.

Für die Umsetzung dieses Projekts brauchen wir möglichst viele Personen, die motiviert sind, die Online-Plattform des Fundus https://fundus-agricultura.wiki mit Beiträgen zu einem Thema zu bereichern, das sie besonders gut kennen (z.B. Beschreibung einer alten Gemüse-, Obst-, Getreidesorte usw.; traditioneller Anbau von Sorten im Zusammenhang mit einem Ort, traditionelle Verwendung einer Sorte; Zucht traditioneller Rassen und Pflege usw).

Der ursprünglich für Oktober vorgesehene Informationstag wird am 10. Dezember in Lausanne im Espace Dickens in der Nähe des Bahnhofs stattfinden. Wir laden alle an diesem Projekt Interessierten ein, mit uns Kontakt aufzunehmen oder sich unter info@cpc-skek.ch anzumelden.

Weitere Information:

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Neues von den Mitgliedern der SKEK

Exkursion zu Hortus Officinarum

    Am 24. Juni fand der Begegnungstagmit Heil- und Aromapflanzen statt. Mehr als 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – von SKEK-Mitgliedsorganisationen und dem BLW – wurden vom Team des Vereins Hortus Officinarum auf dem Bruderholzhof in Oberwil empfangen. Ein spannendes Programm erwartete uns und sorgte für einen reichen Austausch von praktischen Erfahrungen und Wissen über den Anbau von Heilpflanzen und deren Nutzung.

      Wer ist Hortus Officinarum? Ein gemeinnütziger Verein, der 2008 von Andreas Ellenberger und Ruth Richter unter anderem als Initiative der biologisch-dynamischen Bewegung gegründet wurde, um zur Erhaltung der genetischen Vielfalt von Heilpflanzen und zur Verbesserung von Heilpflanzensaatgut für den ökologischen Anbau beizutragen. Hortus arbeitet innerhalb eines Netzes von biodynamischen Betrieben vor allem in der Schweiz und in Deutschland. Neben der Erhaltungsarbeit und der Züchtung stellen die MitarbeiterInnen des Vereins ihre Erfahrung und ihr Wissen Züchtern und Unternehmen zur Verfügung.

        Wir beginnen unseren Besuch auf dem Feld Froloo, wo Akzessionen von Pflanzen wie z.B. Eibisch, Frühlingsprimel oder Ysop für die nationale Genbank (Regenerationsprojekt im Rahmen des NAP-PGREL) angebaut werden. Hortus erhält aber auch Pflanzenarten, deren Saatgut nur selten in Bio-Qualität auf dem Markt erhältlich ist. Hortus lagert das Saatgut und stellt es über verschiedene Kanäle zur Verfügung, darunter auch Sativa Rheinau. Zuverlässige Qualität und sorgfältige Dokumentation der Vermehrungsprozesse und Züchtungschritte sind gerade für pharmazeutische Verarbeiter ein wichtiges Kriterium.

          Auf der anderen Seite des Feldes sehen wir Hypericum perforatum (Johanniskraut). Diese Pflanze ist derzeit eine der wichtigsten Heilpflanzen, da sie als Antidepressivum in grossen Mengen verarbeitet wird. Bei Hortus läuft seit 2017 ein Programm zur Züchtung einer welketoleranten Sorte, die auch gute agronomische Eigenschaften aufweist. Dann befassen wir uns mit Artemisia annua, die ihre aromatisch duftenden Blätter entfaltet. Das Projekt wurde im Jahr 2020 während der Coronavirus-Epidemie in Zusammenarbeit mit Apothekern und Ärzten gestartet, um eine wirkstoffreiche und samenfeste Sorte auszuwählen.

            Die Heilpflanzen von Weleda befinden sich auf anderen Teilen des Grundstücks. Hier werden vor allem Kulturen angebaut, die bei Weleda Schweiz oder in der nahegelegenen Weleda Frankreich frisch zu Tinkturen oder Medikamenten verarbeitet werden. Pierre Kappler und Claude Wild stellten die derzeit führenden Sorten vor. So wurden in diesem Jahr z.B. 900 kg Echinacea angustifolia (ganze Pflanze) geerntet. Ausserdem werden hier Pflanzen für das Heilmittellabor der Klinik Arlesheim angebaut.

              Der Tag endete mit einer Führung durch den Goetheanum-Garten, einem symbolischen Raum zwischen Kunst, Ökologie und Spiritualität, der nach dem Vorbild Goethes gestaltet wurde.

              Besonderer Dank gilt Ruth, Nora, Nicole und Andreas von Hortus Officinarum für ihren herzlichen Empfang und ihr Engagement, diesen Tag zu etwas Besonderem zu machen.

               

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              Tag der Vielfalt in Erschmatt

              Nach 36 Jahren des Engagements geht Roni Vonmoos-Schaub in den Ruhestand. Nachdem er bereits 2020 sein langjähriges Amt als Präsident der SKEK abgegeben hat, trat er im Rahmen des Tages der Vielfalt am 31. Juli 2021 ebenfalls von der Leitung des Sortengartens Erschmatt zurück.

              Neben der offiziellen Verabschiedung Roni Vonmoos-Schaubs, wusste der Verein Erlebniswelt Roggen Erschmatt den Tag der Vielfalt so abwechslungsreich zu gestalten, wie es der Name verspricht. Ausser dem Genuss musikalischer Einlagen sowie von Speis und Trank, konnten die Besucherinnen unter anderem der traditionellen Roggenernte beiwohnen, an Führungen durch den Sortengarten teilnehmen und Präsentationen von Pro Natura zum Schutzgebiet Zälg bei Erschmatt lauschen.

              Dank Roni Vonmoos-Schaubs ausdauerndem Engagement, bleiben alte Walliser Roggensorten und das Wissen rund um deren traditionellen Anbau erhalten. Davon profitiert beispielsweise der Naturschutz: Pro Natura hat die Ökosystemleistungendestraditionellen Roggenanbaus erkannt und Parzellen in Erschmatt erstanden. Für den Roggenanbau auf den Terrassen greift Pro Natura nun auf die Kompetenzen des Vereins Erlebniswelt Roggen Erschmatt zurück.

              Neben dem Roggen solle ab nächstem Jahr auf Teilen der Felder ausserdem Ackerbegleitflora angepflanzt und somit in situerhalten werden, erklärt Marjorie Berthouzoz, Schutzgebietverantwortliche von Pro Natura Wallis. Die Zusammenarbeit mit Roni Vonmoos-Schaub werde ihr fehlen – und das nicht allein wegen seines Engagements und seiner Erfahrung.

              In der Tat scheint er eine grosse Lücke zu hinterlassen – ganze drei Nachfolger treten in seine Fussstapfen: Laura Kuonen, Damien Tschopp und Marc Germann.

              Aus der Welt der Vielfalt zieht sich Roni Vonmoos-Schaub allerdings nicht ganz zurück: Neben diversen Tätigkeiten für Naturschutzvereine bleibe er auch nach wie vor in seinem Haus direkt am Sortengarten in Erschmatt wohnen und stehe dessen neuer Leitung bei Bedarf gerne mit Ratschlägen zur Seite.

              Neuigkeiten von der IG Pro Kastanie Zentralschweiz

              Am 2. September eröffnete die IG Pro Kastanie Zentralschweiz den Kastanienhain Färnen in Emmetten, Nidwalden. Die Interessengemeinschaft setzt sich im Zentralschweizer Raum in Form verschiedener Projektarten für die Erhaltung von Edelkastanien ein: unter anderem mit Verbund-, Sortenerhaltungs- und Sammlungsprojekten. Beide letztgenannten Projektarten werden teilweise im Rahmen des NAP-PGREL finanziert. Die Finanzierung der Verbundprojekte hingegen findet ausserhalb des Nationalen Aktionsplans statt.

              Das SKEK-Mitglied Ökobüro MOGLI Solutions leitet als Mitgründerin das Verbundprojekt Kastanienhaine Zentralschweiz. Ziel des Projekts ist es, Bodenbesitzer für die Pflanzung von Kastanienhainen und -alleen zu gewinnen, um so deren in situ Erhaltung zu garantieren. Die Finanzierung jedes Hain- und Alleenprojekts ist individuell abgestimmt und setzt sich grösstenteils aus Beiträgen des Fonds Landschaft Schweiz und von Stiftungen zusammen. Ergänzt wird die Finanzierung durch Zahlungen der Bodeneigentümer, der Gemeinden, von Naturschutzorganisationen, Kantonen und des Bundes. Der neu eröffnete Kastanienhain in Emmetten ist ein solches Verbundprojekt und ein gutes Beispiel für ein ausserhalb des NAP-PGREL finanziertes Erhaltungsprojekt.

              Auch Öffentlichkeitsarbeit ist Erhaltungsarbeit: Die IG Pro Kastanie Zentralschweiz unterhält ausserdem den Chesteneweg von Küssnacht nach Brunnen und hält jährlich die Chestenechilbi in Greppen, Luzern ab. Letztere findet heuer am 24. Oktober statt!

               

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              Neuer FRUCTUS-Obstlehrpfades in Steimaur, ZH

              Am 3. Oktober eröffnet FRUCTUS den neuen Obstlehrpfad in Steinmaur ZH. Auf der rund 6 Kilometer langen Strecke informieren Tafeln zur Vielfalt der verschiedenen Obstarten, alten Sorten und Anbauformen. Start und Ziel des Lehrpfades ist der Bahnhof Steinmaur. Die Wanderung dauert rund 1,5 Stunden und führt um die Gemeinde.

              Auf dem Lehrpfad gibt es zahlreiche Obstgärten, Tafelobstanlagen auf Niederstämmen, abgedeckte und eingenetzte Kirschen sowie Wildobst und Nussbäume. Der Weg führt auch vorbei an einer gewerblichen Mosterei sowie dem Beerihof mit Hofladen. Zudem gibt der Lehrpfad einen Einblick in die Obstbaugeschichte von Steinmaur. Auch die Bedeutung der Bienen und die Imkerei wird aufgezeigt.

              Der FRUCTUS-Pavillon in der Nähe des Bahnhofes ist Teil des Lehrpfades. Dort finden die Besucher und Besucherinnen viele Informationen über den Erhalt und die Nutzung von alten Obstmostsorten. Sie tauchen ein in die Geschichte der Süssmosterei und erkunden die Vielfalt der Obstsorten. Das Obstarten-Memory lädt dazu ein, die Kerne der Früchte auf spielerische Weise kennenzulernen.

              Der neue Lehrpfad ersetzt den bisherigen Lehrpfad von Höri nach Steinmaur.

               

              Weitere Informationen:

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              Das Programm ECO-Broye in Henniez

              Das Projekt ECO-Broye wurde 2009 in der Region Broye im Kanton Waadt lanciert und ist darauf ausgerichtet, eine nachhaltige Nutzung der örtlichen Wasserquellen zu fördern. Das Gebiet von Henniez erstreckt sich auf 120 Hektaren, die sieben natürliche Quellen umfassen. Dass zwischen dem rein privatwirtschaftlichen Sektor und lokalen Akteuren interessante Synergien herrschen können, zeigt die Zusammenarbeit des SKEK-Mitglieds Olivier Mayor mit der Mineralwassermarke Henniez. Im Einzugsgebiet der Quelle sollen laut dem vom Mineralwasserhersteller lancierten Programm ECO-Broye weder Pestizide noch synthetische Düngemittel zum Einsatz kommen.

              Es sei eine spannende Herausforderung nach neuen Wegen zu suchen, um das Land zu bewirtschaften. So wurden beispielsweise bisher zur Förderung der Biodiversität Hochstammbäume und Hecken gepflanzt. Man suche nach langfristigen Lösungen, wie Mayor im verlinkten Video erklärt. Ziel sei es, ein Gleichgewicht zwischen der Biodiversität und der Produktion herzustellen.

               

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              Newsletter BEVOG IV und NUVOG II

              Das Jahr 2021 war kein einfaches für den Obstbau. Auch die Freiland-Forschung im Bereich Obst hatte mit den meteorologischen Herausforderungen zu kämpfen. Ob Hagelschäden auf Versuchsparzellen oder Schwierigkeiten wegen Frost: Das Neueste zu den NAP-Projekten BEVOG IV und NUVOG II im jährlichen Newsletter von Fructus.

               

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              National

              Zwei Agroforst-Förderprogramme für Schweizer Landwirtschaftsbetriebe

              Projekt Ressource Agro4esterie: Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom BLW im Rahmen des Artikels 77a des Landwirtschaftsgesetzes. Ziel des Projekts ist es, die moderne Anwendung von Agroforstsystemen mithilfe eines partizipativen Ansatzes zu fördern. Zur Teilnahme zugelassen sind Landwirtinnen und Landwirte der Kantone Genf, Jura, Neuchâtel und dem Waadt, die Bio Anbau betreiben und/oder über Biodiversitätsförderflächen verfügen. Insgesamt nehmen 140 Landwirtschaftsbetriebe in verschiedenen Landwirtschaftszonen (Berge, Hügel, Flachland) teil und erhalten persönliche Beratung und finanzielle Unterstützung, um ihnen den Umstieg auf ein lokal angepasstes Agroforstsystem zu erleichtern. Durch den Umstieg verspricht man sich diverse Vorteile: Das Agroökosystem soll belastbarer werden, wirtschaftlich sei es attraktiv und ausserdem dank der lokalen Anpassung gezielt auf Umweltprobleme ausgerichtet.

              Agroforst-Förderprogramm von Coop: Das schweizweiteProjektunterstützt Bio Suisse oder «Miini-Region» Betriebe beim Umstieg auf ein Agroforstsystem und dem Unterhalt der Bäume auf den Landwirtschaftsflächen. Der Schwerpunkt liegt auf Obst- und. Nutzholzbäumen. Das Förderprogramm bietet noch freie Plätze für neue Betriebe, die mithilfe einer Umstellung auf Agroforst Artenvielfalt und Klimaschutz fördern möchten. Bedingung ist allerdings, dass man Lieferant von Coop ist oder wird.

               

              Weitere Informationen:

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              Faktenblatt: Klimawandel und Biodiversitätsverlust gemeinsam angehen

              Wie eng miteinander verflochten Biodiversitätsverlust und Klimawandel eigentlich sind und was wir bei künftigen Massnahmen gegen die Klimakrise berücksichtigen müssen, damit sie ihre Wirkung voll entfalten können: Das erklären Autorinnen und Autoren der SCNAT in diesem Faktenblatt.

              So viel sei vorweggenommen: Eine effiziente Bekämpfung des Klimawandels ist ohne den Schutz der (Agro-)Biodiversität nicht möglich.

               

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              International

              Tagung «Resilient Agriculture for Global Health»

              Vom 4. bis 5. Juni fand die von agrarinfo.ch organisierte Tagung «Resilient Agricultre for Global Health» statt. In deren Verlauf hielten Expertinnen und Experten diverser Länder Präsentationen über die globale Landwirtschaft, Umweltprobleme und die Rolle der Agrarökologie bei der Verbesserung der aktuellen Situation und regten zur Diskussion über eine umweltverträglichere Zukunft der Landwirtschaft an. Sämtliche Präsentationen können online auf agrarinfo.ch eingesehen werden.

               

              Präsentationen:

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