CPC-SKEK

NEWSLETTER SKEK

Herbst 2016

Liebe Mitglieder der SKEK,
Sehr geehrte Damen und Herren,

Dieser Herbst-Newsletter enthält vielerlei Informationen. Sie erfahren etwas über die neuesten Aktivitäten der SKEK. Wir übermitteln Ihnen außerdem ein äußerst praktisches Handbuch über die Rechte und Pflichten von Forschern im Rahmen des Nagoya-Protokolls. Dieses Jahr bietet die PGREL-Fachtagung ein spannendes Programm, vergessen Sie nicht sich online anzumelden! 

Mit freundlichen Grüssen.

PGREL-Fachtagung 2016: ab sofort Online-Anmeldung möglich!

Das Programm der Fachtagung zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung von Pflanzengenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft ist ab sofort erhältlich - wir empfehlen Ihnen, sich bis 9. November 2016 online anzumelden.

Die Fachtagung steht gleichwohl unter dem Zeichen der Begegnung und des Austausches von Spezialisten im Bereich Forschung und Praxis aus der Schweiz und Österreich.

Vier Konferenzen werden morgens stattfinden. Wir entdecken Hülsenfrüchte aus Österreich, von der Zuchterbse bis hin zu anderen wild wachsenden Hülsenfrüchten, anschliessend diskutieren wir über die Verbesserung von Soja für die Schweiz, und zum Abschluss entwickeln wir eine Mischkultur mit Hülsenfrüchten in der biologischen Landwirtschaft.

Der Nachmittag ist Workshops gewidmet, dabei handelt es sich um die Darstellung der praktischen Aspekte des Anbaus und nachhaltigen Nutzung von einigen Hülsenfruchtarten. Sie werden hier die grossartige Vielfalt von Erbsen und Bohnen entdecken, ihren Anbau und ihren Einsatz in Nischenmärkten und die Herausforderungen, die sich bei der Auswahl stellen. Zur Entspannung werden Verkostungen angeboten. Der Workshop nationale Datenbank bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre praktischen Kenntnisse zu erweitern und direkte Fragen zu stellen. Zudem wird eine Poster-Präsentation organisiert, bei der Ihr Poster sehr willkommen ist. Sie können es bis 9. November unter info@cpc-skek.ch ankündigen.

Um das Programm anzusehen, bitte hier klicken

Für die Anmeldung bitte hier klicken

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Nationale Plattform Biodiversität in der Landwirtschaft

Die erste Sitzung der Plattform „Biodiversität in der Landwirtschaft“ fand am 4. Mai 2016 in Bern statt. Diese Plattform wird in organisatorischer und inhaltlicher Hinsicht vom BLW und BAFU gemeinsam geleitet. Abgesehen von den Repräsentanten der Bundesämter für Landwirtschaft und Umwelt waren Organisationen und Institutionen an den Diskussionstisch eingeladen, die von der Biodiversität in der Landwirtschaft betroffen sind: SKEK, ProSpecieRara, Agridea, Agroscope, Bio-Suisse, IP-Suisse, FiBL, der Schweizerische Bauernverband, die Konferenz der Landwirtschaftsämter der Schweiz, Pro Natura, Umweltallianz, Infospecies, etc.

Die Hauptthemen werden vom BLW und BAFU festgelegt und sind in erster Linie von den Anliegen der politischen Agenda bestimmt. Die Organisationsvertreter können Themen vorschlagen und ihre Auffassungen und ihr Wissen werden zusammengetragen. Die SKEK möchte Diskussionen über die genetische Vielfalt der Kulturpflanzen und ihre Erhaltung durch Nutzung anstossen. Der nächste Newsletter enthält eine Zusammenfassung der 2. Sitzung im Herbst.

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Präsentation mit dem Thema Biodiversität in der Ernährung im Kiwanis Club in Bern

Der Präsident des Kiwanis Club Bern trat an die SKEK heran, um eine Präsentation mit dem Thema « Warum Biodiversität wichtig ist für die Ernährung? » am 16. August 2016 in Bern zu organisieren. 

Der Kiwanis Club ist wie der Rotary oder Lions Club eine internationale, politisch neutrale Organisation mit sozialem Anliegen. Die Sektion in Bern besteht aus 50 Mitgliedern, Eigentümer oder Leiter von Unternehmen. Der aktuelle Präsident, Manager bei Schweizer Zucker AG in Aarberg, hat das Thema Ernährung und Landwirtschaft in der Schweiz während seines ein Jahr dauernden Vorstandsjahres eingeführt.

Bei der Präsentation wurde vor der Behandlung der Herausforderung seitens der Biodiversität, der Begriff der genetischen Vielfalt eingeführt und es wurde angesprochen, wie wichtig der Diversität unserer Nutzpflanzen ist. Weitere Themen waren die Landwirtschaft und deren aktuellen Herausforderungen, die Erhaltungsmassnahmen für die Ressourcen in der Schweiz durch den nationalen Aktionsplan und die Bedingungen, die der internationale Rahmen vorgibt. Vervollständigt wurden sie von einem Kapitel über den aktuellen Zustand der Biodiversität in der Schweiz. Die Präsentation schloss ab mit einer Vorstellung der Organisationsmitglieder der SKEK und ihren Aktivitäten zugunsten der genetischen Vielfalt.

Die Teilnehmer erfuhren interessiert etwas über die Ziele sowie die Arbeit von Organisationsmitgliedern der SKEK für die genetische Vielfalt. Sie verbargen nicht ihre Besorgnis angesichts der Rolle, die Landwirtschaft bei der Ernährung und dem immer höheren Bevölkerungswachstum spielt.

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Elf Anträge für neue Ressourcenprojekte

Der Bund fördert die Verbesserung der Nutzung von natürlichen Ressourcen in der Landwirtschaft mit Beiträgen gemäss Art.77a und 77b LwG. Gesuche für neue Ressourcenprojekte können zweimal jährlich jeweils Ende März und Ende Juli beim BLW eingereicht werden. Dieses Jahr wurden Anträge für insgesamt elf neue Ressourcenprojekte gestellt. Die betroffenen Projektziele oder Ressourcen sind unterschiedlich, wie die Förderung von Biodiversität bei den landwirtschaftlichen Kulturpflanzen, die Verbesserung der Böden oder Nachhaltigkeit bei der Baumzucht. Projektstart ist mehrheitlich für 2017 vorgesehen.

Pressemitteilung

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Nagoya Protocol on Access and Benefit-Sharing: Praxis-Guide

Die Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften (sc|nat) veröffentlicht dieses Jahr ein praktisches Handbuch, der den Forschern und Forschungsinstitutionen helfen soll, die die genetischen Ressourcen und die damit verbundenen traditionellen Kenntnisse nutzen, ihre Rechte und Pflichten zu kennen, was den Zugang und "Benefit Sharing" angeht:

-Praktisches Handbuch des sc|nat (Englisch)

Die Europäische Kommission hat dieses Jahr ebenfalls ein Dokument veröffentlicht mit Empfehlungen für diejenigen Nutzer, die vom Nagoya-Protokoll betroffen sind, was den Zugang zu genetischen Ressourcen und die gerechte "Benefit-Sharing" innerhalb der Europäischen Union angeht:

- Informationen der Europäischen Kommission (Englisch)

- deutsche Fassung

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Neuaufstellung von Agroscope

Agroscope teilte uns am 6. April 2016 mit, dass ihre Leitungsstruktur leichter gemacht werden muss und wünschte sich eine Annäherung zwischen der Leitung und Forschung. Am 14. und 15. Juni 2016 stellte das neue Direktionskomitee von Agroscope den Rahmen der neuen Organisations/Organisationsstruktur vor, die am 1. Januar 2017 in Kraft tritt.

Weitere Informationen...

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